Scheidungsformular


Aktuelle Neuigkeiten.

Das sollten Sie auf jeden Fall wissen.

Kinder können DNA-Test nicht erzwingen!

19.04.2016

Kinder können Männer, die sie für ihren leiblichen Vater halten, nicht auf dem Wege einer sogenannten Abstammungsklärung zu einem Gentest zwingen. Das hat heute das Bundesverfassungsgericht entschieden. Ausnahme: Die Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch sieht dies jedoch nur zwischen Kindern und deren rechtlichen Vätern vor, also innerhalb von Familien und bei Männern, die die Vaterschaft für ein Kind anerkannt haben. Biologische Erzeuger außerhalb einer Familie werden im Gesetz nicht genannt und können deshalb auch nicht zu einem DNA-Test gezwungen werden.

Tagesschau 19.04.2016

Bitte nicht nachmachen!

29.03.2016

Eine 65-jährige Britin schwimmt nach Ehe-Krach Kreuzfahrtschiff hinterher und musste dann vor der Küste Madeiras aus dem Atlantik gerettet werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Hamburger Abendblatt am 29.03.2016

In Deutschland unmöglich: 90 % des Vermögens für sie – 10 % für ihn!

21.03.2016

Andere Länder, andere Gesetze – in Großbritannien wurde einer Ehefrau im Rahmen der Scheidung von einem Londoner Gericht 90% des Familienvermögens in Höhe von ca. 720.000,- € zugesprochen. Der Ehemann ging mit den übrigen 10% in Höhe von knapp 80.000,- € fast leer aus. Und das, obwohl während der 25-jährigen Ehe nur der Ehemann als Software-Manager für das Familienvermögen gesorgt hat. Die Frau gab ihren Job als Personalentwicklerin nach der Hochzeit auf und kümmerte sich ausschließlich um die drei Kinder. Hierdurch seien nun – laut dem Richter – ihre Fähigkeiten, um selbst Geld verdienen zu können, „eingerostet“, aber früher sei sie eine „kompetente und erfolgreiche Arbeitskraft“ gewesen…

An einem deutschen Familiengericht wäre ein solches Urteil nie möglich!

bild.de am 19.3.2016

Hand in Hand vorm Scheidungsrichter!

26.02.2016

Promis wie Xenia Seeberg & Sven Martinek machen es vor, dass man sich auch in Freundschaft trennen kann. Ihre Kinder werden es ihnen danken. Wie sie es geschafft haben, lesen Sie hier.

bild.de am 24.02.2016

Schwiegereltern können Schenkung vom Ex zurückfordern!

24.02.2016

Schenkt ein Vater seiner Tochter Geld, damit diese mit dem Ehemann das gemeinsame Haus abzahlen kann, ist das eine ehebezogene Schenkung an beide Eheleute. Zerbricht die Ehe, kann der Vater gegenüber dem Ex-Schwiegersohn nach der Scheidung einen Anspruch auf Rückzahlung haben, weil mit dem Scheitern der Ehe die Geschäftsgrundlage – also die Ehe der Tochter – für seine Zuwendungen entfallen ist. So entschied das:

Hanseatische Oberlandesgericht, 17.08.2015 (Az: 4 UF 52/15)

ZDF sucht erwachsenes Trennungskind!

23.02.2016

Im Auftrag des ZDF wird für das Magazin „Mona Lisa“ eine erwachsene Person gesucht, die im Kindesalter von einem Elternteil verlassen wurde. Sei es durch die Scheidung der Eltern oder durch einen anderen signifikanten Wandel. Es soll die Geschichte von jemandem erzählt werden, der heute immer noch mit den Folgen des Verlustes eines Elternteils zu kämpfen hat. Wenn Sie Interesse haben, Ihre Geschichte zu erzählen, melden Sie sich gerne bei: donata.vonreiche@miamedia.de

Auch Fußball-Idole wie Linecker lassen sich online scheiden!

14.01.2016

Lineker und Ehefrau Danielle lassen sich nach sechs Jahren Ehe online scheiden. Da es beide Partreien äußerst eilig haben, wählen sie den Weg über das World Wide Web. Hier finden Sie den ganzen Artikel.

sport1.de am 13.01.2016

Geschiedene Frau für TV-Reportage gesucht!

05.01.2016

Der Regisseur Benjamin Rost vom Bayerischen Rundfunk sucht für eine seriöse öffentlich-rechtliche Reportage über die Scheidungsfotografin Carmen Palma eine geschiedene Frau, die sich gerne von Carmen Palma fotografieren lassen würde. Carmen ist selbst geschieden, hat viel Erfahrung und geht sensibel und lebensbejahend mit dem Thema um! Mutig? Dann wenden Sie sich per Mail direkt an: rost_benjamin@yahoo.de. Mehr über die Scheidungsfotografin sehen Sie hier.

Was ändert sich rechtlich in 2016 für Familien?

01.01.2016

Der Kinderfreibetrag steigt, damit bleibt mehr Netto vom Brutto. Außerdem steigt das Kindergeld nochmal um 2,- € pro Kind und die neue Düsseldorfer Tabelle tritt heute in Kraft, deshalb gibt’s auch mehr Kindesunterhalt. Aber Unterhaltspflichtige können nun auch 180,- € Unterhalt mehr als im Vorjahr als außergewöhnliche Belastung, nämlich bis zu 8.625,- €, steuerlich geltend machen.

Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch!

17.12.2015

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Auch in diesem Jahr wünschen wir allen eine schöne Weihnachtszeit und ein gesundes neues Jahr 2016!

Achtung liebe Eltern!

15.12.2015

… ab dem 01.01.2016 erhöht sich der Kindesunterhalt noch mal. Die letzte Erhöhung gab es erst am 01.08.2015. So schnell tut sich wieder was. Damit erhöht sich also ab Januar der Kindesunterhalt und auch das Kindergeld von der Familienkasse! Die neue Düsseldorfer Tabelle finden Sie hier.

Scheidungs-Algorithmus?

29.11.2015

Forscher der University of Utah haben einen innovativen Computer-Algorithmus entwickelt, der anhand der Kommunikation zweier Partner vorhersehen kann, ob sich die Beziehung verbessern oder doch verschlechtern wird. Lesen Sie selbst.

Änderung Kindergeld zum 01.01.2016!

12.10.2015

Wer weiter Kindergeld erhalten möchte, muss seiner Familienkasse seine Steuer-Identifikationsnummer und die Steuer-Identifikationsnummer des Kindes angeben! Dadurch wird sichergestellt, dass es nicht zu Doppelzahlungen kommt.

Weitere Tipps dazu finden Sie hier auf einer Informationsseite des Bundeszentralamtes für Steuern.

Kindergelderhöhung! Kontoauszüge geprüft?

29.09.2015

Wir haben Sie bereits darüber informiert, dass zum 01.01.2015 rückwirkend das staatliche Kindergeld erhöht wurde. Ab September sollten Sie nun mehr Kindergeld bekommen haben und ab Oktober folgen die Nachzahlungen für die Monate Januar bis August 2015. Für das erste und zweite Kind gibt es nun 188,00 € und für das dritte Kind 194,00 € sowie für jedes weitere Kind 219,00 €. Zum 01.01.2016 folgt übrigens eine weitere Kindergelderhöhung.

Die Auszahlungstermine für Kindergeld finden Sie hier.

Achtung Eltern! Kindergeld und Unterhalt erhöhen sich zum 01.08.2015!

28.07.2015

In der heutigen Pressekonferenz hat das Oberlandesgericht Düsseldorf bekannt gegeben, dass sich das monatliche Kindergeld um 4,00 Euro erhöht und der Kindesunterhalt steigt, weil auch die Tabellensätze der Düsseldorfer Tabelle ab August erhöht werden.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Klasse Idee! Ein Besuchsprogramm für Kinder mit zwei Elternhäusern!

03.07.2015

Ein Besuchsprogramm für Kinder mit zwei Elternhäusern. Es handelt sich um ein Angebot für Mütter und Väter, die ihre Kinder trotz großer räumlicher Distanz regelmäßig sehen wollen. Denn Kinder brauchen trotz der Trennung der Eltern eine sichere Bindung zu Mama und Papa. Ehrenamtliche Gastgeber geben Ihnen eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit am Wohnort des Kindes und ein „Kinderzimmer auf Zeit!“ Mehr Infos finden Sie hier.

Kein Anspruch auf Trennungsunterhalt bei heimlichen Verhältnis

21.06.2015

Ein Amtsgericht hat entschieden, dass einer Frau wegen offensichtlich schwerwiegendem Fehlverhalten kein Unterhalt nach der Trennung zusteht. Eine Frau hatte monatelang ein heimliches Verhältnis zu einem gemeinsamen Freund. Dieses Verhältnis sei ursächlich für das Scheitern der Ehe. Den Ex-Partner dann auf Unterhalt in Anspruch zu nehmen, sei grob unbillig.

Amtsgericht Oranienburg, 08.05.2013 (Az: 36 F 115/12)

Mutter will bei Heirat Name des Kindes ändern – Zustimmung des sorgeberechtigten Vaters nötig!

02.06.2015

Teilen sich Eltern das Sorgerecht für das gemeinsame Kind, muss auch der Vater mit einer Namensänderung des Kindes einverstanden sein, wenn die Mutter möchte, dass das Kind den Namen des neuen Ehemannes annehmen soll. Wenn die Namensänderung aber zum Wohle des Kindes erforderlich ist, kann das Familiengericht die Einwilligung auch ersetzen.

Oberlandesgericht Dresden, 11.04.2014 (Az.: 22 UF 833/13)

Katholische Kirche kündigt wegen Wiederheirat?

07.05.2015

Nicht mehr! Die katholische Kirche mildert ihr Arbeitsrecht ab. Geschiedenen Mitarbeitern katholischer Einrichtungen soll nach einer erneuten standesamtlichen Heirat nur noch in Ausnahmefällen gekündigt werden.

FAZ, 05.05.2015

Scheidungsgründe beim Fußballprofi

12.04.2015

„Warum wollen Sie sich denn scheiden lassen?“, will der Richter vom Fußballprofi wissen.
„Weil ich festgestellt habe, dass sie immer ein Heimspiel hat, wenn ich ein Auswärtsspiel habe!“

Wie lange dauert eine Scheidung?

21.03.2015

In der Regel dauert ein Scheidungsverfahren 3 bis 6 Monate. Ihr Vorteil bei der Online-Scheidung über unser Scheidungsportal24.de ist, dass wir jeden Posteingang innerhalb eines Werktages bearbeiten und Ihnen dadurch eine schnelle Scheidung ermöglichen. Schnelligkeit ist unser Grundsatz!

Was? Bundesverfassungsgericht verneint Auskunftsanspruch für Scheinväter – Mütter müssen Sexualpartner nicht nennen!

18.03.2015

Wer jahrelang für ein Kuckuckskind aufgekommen ist, hat trotzdem kein Recht, von seiner untreuen Partnerin die Identität des tatsächlichen Vaters zu erfahren. Das hat zur Konsequenz, dass der Scheinvater gegen den leiblichen Vater keinen Regressanspruch durchsetzen kann. Das Persönlichkeitsrecht der Mutter soll also wichtiger sein als der Auskunftsanspruch des Scheinvaters.

Bundesverfassungsgericht, 24.02.2015 (Az. 1 BvR 472/14)

Rekord! Blitzscheidung in nur 4 Wochen!

05.02.2015

Am 05.01.2015 haben wir für unseren Mandanten den Scheidungsantrag gestellt und heute am 05.02.2015 war bereits der gerichtliche Scheidungstermin.

schnell… schneller… Scheidungsportal24 :o)

Ende der anonymen Samenspende?!

30.01.2015

Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Kinder, die mit einer anonymen Samenspende gezeugt wurden, haben das Recht auf Auskunft über die Identität ihres biologischen Vaters. Die Reproduktionsklinik muss den Namen preisgeben. Ein bestimmtes Mindestalter des Kindes ist dafür nicht erforderlich.

Bundesgerichtshof, 28.01.2015 (Az.:XII ZR 201/13)

Scheidungskosten steuerlich absetzbar!

16.01.2015

Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat nach der Reform des Einkommenssteuerrechts im Sommer 2014 nun erstmals entschieden, dass Ehescheidungskosten als außergewöhnliche Belastung weiterhin steuerlich absetzbar sind.

Mitteilung des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz, 31.10.2014

Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch!

20.12.2014

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Auch in diesem Jahr wünschen wir Euch frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2015!

Revolutionäre Online-Scheidung in Erfurt!

18.11.2014

Bisher wurden durch das Scheidungsportal24 Scheidungen in Deutschland ohne Anwaltsbesuch ermöglicht. Nach einem Bericht des MDR wurden nun erstmals Eheleute ohne Gerichtsbesuch -per Videokonferenz- geschieden. Durch diese neueste Weiterentwicklung könnten Scheidungen künftig komplett online von zu Hause aus erfolgen.

Gerda will sich scheiden lassen

03.11.2014

Der Anwalt fragt: “Trinkt ihr Mann?” – “Nein.” – “Schlägt er Sie?” – “Nein.” –
“Und wie steht es mit der ehelichen Treue?” –
“Damit kriegen wir ihn! Zwei von unseren Kindern sind nicht von ihm!”

Aus der Kneipe gestolpert und vorm Standesamt gelandet?

24.10.2014

Aber nicht mit unserem Gesetzgeber:
Denn nach § 1314 BGB kann eine Ehe aufgehoben werden, wenn

  1. ein Ehegatte sich bei der Eheschließung im Zustand der Bewusstlosigkeit oder vorübergehender Störung der Geistestätigkeit befand;
  2. ein Ehegatte bei der Eheschließung nicht gewusst hat, dass es sich um eine Eheschließung handelt…

Wie lange dauert eine Scheidung?

10.10.2014

In der Regel dauert ein Scheidungsverfahren 4 bis 6 Monate. Ihr Vorteil bei der Internet-Scheidung über unser Scheidungsportal24 ist, dass wir jeden Posteingang innerhalb eines Werktages bearbeiten und Ihnen dadurch eine schnelle Scheidung ermöglichen.
Schnelligkeit ist unser Grundsatz!

Nass für einen guten Zweck

29.08.2014

Die Ice Bucket Challenge hat nun auch die Chefin des Scheidungsportals erreicht… Als alles wieder trocken war, ging unsere Spende an die Initiative »Hilfe für ALS-kranke Menschen« in Berlin. Das Video dazu könnt ihr auf unserer facebook Seite sehen.

Dauer der Bedenkzeit nach Scheidung

08.08.2014

Bleibt ein Ehegatte nach der Scheidung in der ehemaligen gemeinsamen Wohnung wohnen, muss er nach einer gewissen Bedenkzeit die Mietkosten dieser Wohnung alleine tragen. Die Dauer dieser Bedenkzeit kann sich nach der Ehedauer richten und muss angemessen sein.

Oberlandesgericht Düsseldorf, 12. 05.2010 (Az: 22 U 142/09)

Ein neuer Zeitungsbericht über uns

27.07.2014

Heute berichtete der Bote auf einer ganzen Seite über das Scheidungsportal24 und Fragen rund um das Thema Scheidung. Den Volltext findet Ihr wieder in unserem Pressebereich.

Interview bei Radio MK

24.07.2014

Unsere Fachanwältin ist morgen Vormittag im Interview über Familienrecht und Scheidung mit Janine Holst & Hanno Grundmann live bei Radio MK zu hören.

In Deutschland weniger Scheidungen in 2013!

22.07.2014

Im Jahr 2013 wurden in Deutschland rund 169 800 Ehen geschieden, das waren 5,2 % weniger als 2012. Die durchschnittliche Dauer der im Jahr 2013 geschiedenen Ehen betrug 14 Jahre und 8 Monate. Somit setzte sich der Trend der vergangenen Jahre zu einer längeren Ehedauer bis zur Scheidung weiter fort. Vor 20 Jahren hatte die durchschnittliche Dauer der geschiedenen Ehen noch bei 11 Jahren und 7 Monaten gelegen.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 258 vom 22.07.2014

Pressebericht

21.07.2014

Heute berichtete die Westfalenpost über das Scheidungsportal24. Den ganzen Bericht findet Ihr in unserem Pressebereich.

Gemeinsames Bankkonto: Eheleute müssen teilen!

16.07.2014

Ehegatten sind am Kontostand eines Gemeinschaftskontos im Zeitpunkt der Trennung regelmäßig zu gleichen Teilen berechtigt. Ein Guthaben ist also beim Scheitern der Ehe grundsätzlich hälftig zu teilen. Mehr als die Hälfte darf man nur abheben, wenn dies vereinbart wurde. 

Quelle: Hanseatisches OLG Bremen, 03.03.2014 (Az: 4 UF 181/13)

Ex-Freund muss nur intime Bilder löschen

03.07.2014

Nach Beendigung einer Liebesbeziehung besteht kein umfassender Anspruch gegen den früheren Partner auf Löschung von überlassenen Dateien mit eigenen Foto- und Videoaufnahmen. Es besteht aber die Pflicht, erotische und intime Aufnahmen zu löschen – und zwar auch dann, wenn ursprünglich eine Einwilligung zur Erstellung und Nutzung der Bilder vorlag. 

Quelle: OLG Koblenz, 20.05.2014 (Az: 3 U 1288/13)

Gratis Scheidung mit VKH

01.06.2014

Wenn Sie ein niedriges Nettoeinkommen haben oder zum Beispiel Sozialhilfe empfangen, können wir beim Familiengericht für Sie Verfahrenskostenhilfe (VKH) beantragen. Wenn Sie einen Anspruch auf ratenfreie VKH haben, ist die Internetscheidung für Sie sogar völlig kostenfrei. Bei Sozialhilfeempfängern wird in der Regel immer Verfahrenskostenhilfe bewilligt.

Notwendige Angaben im Scheidungsantrag

30.05.2014

Die reine Mitteilung, dass man geschieden werden möchte, reicht dem Gericht nicht aus. Wenn man sich scheiden lassen möchte, müssen in dem Antrag bestimmte Angaben zur Trennung, den Kindern, usw. gemacht werden. Sonst kann das Gericht den Scheidungsantrag ablehnen. Mangels Erfolgsaussichten würde dann auch keine Verfahrenskostenhilfe bewilligt. 

Quelle: Oberlandesgericht Saarbrücken, 13. 01.2014 (AZ: 9 WF 4/14)

Schon gewusst?

21.05.2014

Wir kümmern uns nicht nur um Ehescheidungen, sondern auch um die Aufhebung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften!

Versöhnung im Scheidungsverfahren

03.05.2014

Ein kurzer Versöhnungsversuch unterbricht das Trennungsjahr eigentlich nicht. Wenn aber z.B. ein Ehepartner den Scheidungsantrag zurücknimmt, dann liegt eine echte Versöhnung vor. Bei einem erneuten Scheidungswunsch muss dann wieder das ganze Trennungsjahr abgewartet werden.

Quelle: Oberlandesgericht Bremen, 2.05.2012 (AZ: 4 WF 40/12)

Nordrhein-Westfalen Spitzenreiter!

29.04.2014

Laut statistischem Bundesamt war NRW im Jahr 2012 mit 43.399 Scheidungen Spitzenreiter im Ranking, danach kommen Bayern mit 25.644 und Baden-Württemberg mit 22.226 Scheidungen.

Liebe Muttis und Papis: Wußtet Ihr schon, …

18.04.2014

.. dass es in vielen Städten kostenlose Beratungsstellen gibt, die Hilfe für Scheidungskinder anbieten. In den Scheidungskindergruppen können Kinder sich austauschen, die Trennung der Eltern verarbeiten und merken, dass sie in dieser Situation gar nicht alleine sind!

Übernachtungen gehören zum Umgang

02.03.2014

Kinder haben das Recht auf Umgang mit Vater und Mutter. Können sich getrennt lebende Eltern nicht über die Umgangsregelungen einigen, übernimmt das Gericht dies. Entscheidend sind die Bedürfnisse des Kindes. Übernachtungen festigen die Beziehung zwischen dem umgangsberechtigten Elternteil und dem Kind. Das bloße Alter eines Kindes ist dabei kein maßgebliches Kriterium.

Quelle: Oberlandesgericht Saarbrücken 23.01.2013 (AZ: 6 UF 20/13)

Blitz-Scheidung bei kurzer Ehe möglich!

04.02.2014

Wenn zwischen Hochzeit und Zustellung des Scheidungsantrages max. 3 Jahre liegen, muss der Rentenausgleich nicht stattfinden. Die zeitaufwendige Berechnung der Rentenanwartschaften entfällt und die Scheidung beschleunigt sich erheblich. So sind sie nach wenigen Wochen geschieden. Wir helfen Ihnen dabei und sorgen für Ihre schnelle Scheidung!

Kindeswohl entscheidet, wer in der Ehewohnung bleibt

29.01.2014

Die Wohnung kann auch dann einem Ehegatten zugewiesen werden, wenn beide Ehegatten Eigentümer sind. Aus Gründen des Kindeswohls kann es gerechtfertigt sein, die Wohnung einem der Ehepartner zur alleinigen Nutzung zuzuweisen, damit dieser dort mit dem Kind wohnen kann. Dies gilt auch für volljährige Kinder, die noch in der Ausbildung sind.

Quelle: Oberlandesgericht Hamm, 24.09.2013 (AZ: 2 UF 58/13)

Kinderschutz: Begutachtung auch gegen Elternwillen

17.01.2014

Ein Gericht kann den Eltern unter Umständen das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Recht zur Gesundheitsfürsorge entziehen, wenn die Eltern die Begutachtung ihres verhaltensauffälligen Kindes in einem Kindesschutzverfahren verweigern.

Quelle: Oberlandesgericht Hamm, 31. Juli 2013 (AZ: 8 UF 17/13)

Kindesunterhalt in 2014 unverändert!

03.01.2014

Die Sätze der Düsseldorfer Tabelle bleiben in diesem Jahr zunächst unverändert. Also die Tabelle nach der sich die Höhe des Kindesunterhalts bemisst wurde in diesem Jahr noch nicht angepasst. Aktuell ist damit nach wie vor die Düsseldorfer Tabelle Stand: 1.1.2013.

Kurzer Versöhnungsversuch im Trennungsjahr nicht schädlich!

29.12.2013

Trennt sich ein Ehepaar und probiert im Verlauf des Trennungsjahres erneut, zusammenzuleben, so gilt dieser Versuch bis zu einer Obergrenze von drei Monaten als Versöhnungsversuch. Ist der Zeitraum länger, gilt die Ehe als fortgesetzt, und die Berechnung der Trennungszeit beginnt von Neuem.

Quelle: Saarländisches Oberlandesgericht, 14.09.2009 (Az.: 6 WF 98/09).

Frohe Weihnachten

24.12.2013

Das Team vom Scheidungsportal24 wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2014!

Achtung Eltern! Keine Kinderfotos ins Netz!

15.12.2013

Der nichtsorgeberechtigte Vater darf ohne Zustimmung der Mutter keine Fotos des gemeinsamen Kindes auf eine öffentlich zugängliche Internetseite stellen. Dies gilt zB für Seiten wie Facebook, bei denen sich jeder kostenfrei anmelden kann. Das Persönlichkeitsrecht des Kindes werde durch eine Veröffentlichung des Bildes verletzt, da der Vater nicht die erforderliche Einwilligung der allein erziehungsberechtigten Mutter gehabt habe.

Quelle: Amtsgericht Menden, 3.02.2010 (Az: 4 C 526/09)

Scheidung ohne Anwalt?

07.12.2013

Um eine Scheidung beantragen zu können, benötigen Sie zwingend einen Rechtsanwalt. Wenn Sie sich hinsichtlich der Scheidung und deren Folgen einig sind, reicht es aus, dass nur ein Ehepartner bei der Scheidung anwaltlich vertreten ist. So können Sie die Kosten gering halten.

Unterhaltsschuldner muss für Einkünfte sorgen!

28.11.2013

Wer einem anderen Unterhalt schuldet muss sich intensiv um Erwerbseinkünfte bemühen. Er muss auch berufsfremde Tätigkeiten oder schlechtere Jobs annehmen. Der Unterhaltsschulder hat die sogenannte „Obliegenheit zur gesteigerten Ausnutzung seiner Arbeitskraft“.

Quelle: Oberlandesgericht Brandenburg, 2.4.2013 (AZ:13 WF 54/13)

Wieviel Kindesunterhalt zahlen? Düsseldorfer Tabelle!

24.11.2013

Wenn Sie wissen möchten, wie viel Unterhalt Sie nach einer Trennung bzw. Scheidung für die gemeinsamen Kinder zahlen müssten oder was Sie nach einer Scheidung an Unterhalt für die bei Ihnen wohnenden Kinder erhalten würden, dann gibt Ihnen die berühmte Düsseldorfer Tabelle Auskunft. Unter Berücksichtigung des bereinigten Nettoeinkommens und des Alters der Kinder ermittelt sich der Bedarf. Die Hälfte des Kindergeldes wird davon übrigens abgezogen. So ergibt sich die geschuldete Unterhaltshöhe.

Kurioses aus der Anwaltskanzlei!

18.11.2013

Nach dem Scheidungstermin wurde die frisch Geschiedene auf dem Gerichtsflur von ihren Freundinnen empfangen. Gemeinsam suchten die Damen dann die Sanitäranlagen auf und entsorgten den Ehering feierlich in der Gerichtstoilette.

Auf vielfache Nachfrage: …und wie ist die Namensänderung beim Kind möglich?

10.11.2013

Der andere Elternteil muss in die Namensänderung einwilligen, sofern das Kind bisher seinen Familiennamen führte oder er gemeinsam mit Ihnen die elterliche Sorge hat. Wenn der andere Elternteil dagegen ist, kann die fehlende Zustimmung auch durch das Familiengericht ersetzt werden, wenn die Änderung des Nachnames dem Wohl des Kindes dient.

Wann ist die Namensänderung möglich?

08.11.2013

Sie können Ihren Nachnamen (Mädchennamen), den Sie vor der Ehe getragen haben wieder annehmen, wenn Sie geschieden sind. Dafür ist nicht das Familiengericht zuständig, sondern das Standesamt. Sie gehen einfach mit dem rechtskräftigen Scheidungsbeschluss zum Standesamt und können die Namensänderung dann gegen eine geringe Verwaltungsgebühr beantragen.

Wieder etwas zum Schmunzeln…

05.11.2013

Zwei Fans treffen sich…
„Du, meine Frau will sich scheiden lassen, wenn ich weiterhin jedes Wochenende ins Stadion gehe.“
„Das ist aber sehr unangenehm.“
„Ja allerdings, sie wird mir sehr fehlen!“

Umgangsrecht mit gemeinsam angeschafftem Haustier?

29.10.2013

Der getrennt lebende Ehepartner hat keinen rechtlichen Anspruch auf ein Umgangsrecht mit dem beim anderen Ehepartner lebenden Haustier. Ein gesetzlicher Anspruch auf eine zeitlich begrenzte Nutzungsregelung zB hinsichtlich eines Hundes besteht nach Auffassung der Richter nicht. Ein Hund ist eben kein Kind!

Quelle: Beschluss des Oberlandesgerichts Hamm vom 25. November 2010 (Az: II-10 WF 240/10)

Lottogewinn fällt in Zugewinnausgleich

19.10.2013

Zu spät geschieden, eine Viertelmillion verloren. Acht Jahre lebte ein Rentner getrennt von seiner Frau, dann bescherte ihm das Schicksal einen Lottosechser. Weil er die Scheidung erst danach einreichte, konnte die Exfrau jetzt ordentlich abkassieren.

Quelle: Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 16.10.2013 – XII ZB 277/12

Bei Trennung müssen Weinvorräte nicht aufgeteilt werden!

18.10.2013

Eine wertvolle Weinsammlung sei mit Münz- oder Briefmarkensammlungen vergleichbar. Eine Aufteilung des Weinkellers scheitere an der fehlenden Einordnung als Haushaltsgegenstand und am fehlenden gemeinschaftlichen Eigentum der Beteiligten. Hier war der Mann Alleineigentümer der Weinflaschen. Eine Zuteilung von Gegenständen an den anderen Ehepartner sei dann rechtlich nicht möglich.

Quelle: Urteil des Oberlandesgerichts München vom 01. August 2012 (AZ: 12 UF 161/11)

Etwas Spaß muss sein…

13.10.2013

„Warum wollen Sie sich denn scheiden lassen?“, will der Richter vom Fussballprofi wissen: „Weil ich festgestellt habe, dass sie immer ein Heimspiel hat, wenn ich ein Auswärtsspiel habe!“

Trennung innerhalb der Ehewohnung möglich?

11.10.2013

Ja, die Trennung kann auch innerhalb der gemeinsamen Wohnung erfolgen. Denn es gilt auch als Trennung, wenn keiner für den anderen Ehepartner Versorgungsleistungen (wie waschen, kochen, einkaufen oder putzen) erbringt und jeder ein eigenes Zimmer bewohnt. Wenn beide Ehepartner diese „Trennung von Tisch und Bett“ bestätigen, verlangt das Gericht dazu keine weiteren Nachweise.

Unterhalt auch bei dauerhaftem Klinikaufenthalt

09.10.2013

Ein unterhaltsberechtigter Ex-Ehepartner verliert nicht deshalb seinen Unterhaltsanspruch, weil er sich auf unabsehbare Zeit in einer psychiatrischen Klinik befindet. Allerdings kann der Unterhalt gekürzt werden, da dem Unterhaltsberechtigten in der Zeit seiner stationären Behandlung keine Kosten für Unterkunft und Grundverpflegung entstehen.

Quelle: Amtsgericht Wuppertal am 8. Oktober 2012 (AZ: 64 F 366/11)

Dank an Bettina P. aus Menden für den tollen Spruch

04.10.2013

„Wenn nichts mehr geht, geht’s hier ganz einfach!“

Was ist Trennung?

29.09.2013

Voraussetzung für die Scheidung ist in der Regel, dass die Ehepartner mindestens seit einem Jahr getrennt sind, § 1565 Abs. 2 BGB. Häufig fragen Mandanten uns beim ersten Gespräch, was sie tun müssen, damit ihre erfolgte Trennung vom Gericht anerkannt wird. Die Antwort lautet: „Nichts!“ Erfreulicherweise hat der Gesetzgeber wenigstens an dieser Stelle keine Regelung getroffen, nach der dies in einer bestimmten Form festgehalten werden muss.

Neue Partnerin drei Tage nach Hochzeit – keine „unzumutbare Härte“

17.09.2013

Die Gründe, warum ausnahmsweise das Trennungsjahr vor einer Scheidung nicht eingehalten werden muss, sind sehr eng gefasst. Das Trennungsjahr muss nur dann nicht abgewartet werden, wenn eine „unzumutbare Härte“ vorliegt. Erfährt die Ehefrau drei Tage nach der Eheschließung, dass ihr Mann ihrer engen Freundin seine Liebe gestanden und auch schon am Tag vor der Hochzeit eine entsprechende Mail an diese geschrieben hat, begründet dies allein keine unzumutbare Härte und sie muss 1 Jahr warten bevor sie die Scheidung einreichen kann.

Quelle: Urteil des Oberlandesgerichts München vom 28. Juli 2010 (Az 33 WF 1104/10)

…auch mal was zum Schmunzeln:

10.09.2013

„Haben Sie denn überhaupt nichts mit Ihrer Frau gemeinsam?“, fragt der Scheidungsrichter. 
„Doch, wir haben am selben Tag geheiratet!“

Förderunterricht ist Unterhaltsmehrbedarf von Kindern

06.09.2013

Kosten für den längerfristigen Besuch von Förderunterricht bei einem privaten Lehrinstitut können unterhaltsrechtlich Mehrbedarf begründen, den der Unterhaltsberechtigte dann anteilig aber zusätzlich zum regulären Kindesunterhalt bekommt.

Quelle: Bundesgerichtshof: Az XII ZB 298/12, Beschluss 10.7.2013

Ausbildungsvergütung statt Unterhalt

04.09.2013

Von dem Monat an, in dem ein unterhaltsberechtigtes Kind eine Ausbildungsvergütung erhält, die höher ist als der Unterhalt, entfällt der Unterhaltsanspruch.

Quelle: Beschluss des Oberlandesgerichts Hamm vom 23. Januar 2013 (AZ: 3 UF 245/12)

…wie wahr!

26.08.2013

„Es gibt sicher viele Gründe für die Scheidung, aber der Hauptgrund ist und bleibt die Hochzeit!“

Quelle: Jerry Lewis

Scheidungstiere: Wem gehört das Haustier nach der Trennung?

14.08.2013

Tiere sind nach dem Gesetz zwar keine Sachen, diese Vorschriften über Sachen werden aber entsprechend angewandt, § 90a BGB. Das bedeutet, dass Tiere zum Hausrat gehören und daher bei der Hausratsteilung dem einen oder anderen Ehegatten zugeteilt werden können. Wenn die Eheleute sich nicht einigen können und ein Gericht mit dieser Frage betraut wird, nimmt dieses eine Ermessensabwägung zu dem speziellen Fall vor. Kriterien können hier sein, wer die Hauptbezugsperson für das Tier ist oder auch bei wem die artgerechte Haltung besser gewährleistet ist.

Scheidungsbilanz: Jede dritte Ehe scheitert.

01.08.2013

Gut ein Drittel aller Ehen in Deutschland wird geschieden. Allerdings lassen sich die Partner heute mit der Trennung fast drei Jahre mehr Zeit als noch vor 20 Jahren – und meist reicht die Frau die Scheidung ein. 2012 erfolgte die Scheidung im Schnitt nach rund 14,5 Jahren und im Jahr 1992 nach 11,5 Jahren. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. 

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/statistisches-bundesamt-mehr-als-jede-dritte-ehe-wird-geschieden-a-913849.html

Neues Gesetz zur Stärkung der Väterrechte

18.07.2013

Das Gesetz zur Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters ist am 13. Juli 2013 in Kraft getreten. Bisher hatte der biologische Vater eines „Kuckuckskindes“ keine Möglichkeit, seine Vaterschaft gegen den Willen der Mutter feststellen zu lassen. Durch das neue Gesetz erhält der biologische Vater nun das Recht, unter bestimmten Voraussetzungen auch gegen den Willen der Mutter Umgang mit dem Kind und Auskunft zu erhalten. 

Quelle: Bundesministerium für Justiz; www.bmj.de

Versöhnungsversuch während des Trennungsjahres?

15.07.2013

Wenn sich ein Ehepaar trennt und dann im Verlauf des Trennungsjahres wieder versucht zusammenzuleben, so gilt dieser Versuch bis zu einer Obergrenze von 3 Monaten als Versöhnungsversuch, der den Lauf des Trennungsjahres nicht unterbricht. Wenn der Versöhnungsversuch aber länger andauert, geht das Gericht davon aus, dass sich das Paar noch nicht endgültig voneinander abgewandt hätte. Daher beginne die Laufzeit des Trennungsjahres danach erneut. 

Beschluss des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 14. September 2009 (AZ: 6 WF 98/09)

Ehepartner verschwunden? Scheidung möglich!

04.07.2013

Wenn nach der Trennung ein Ehepartner verschwindet und man sich scheiden lassen will, ist es möglich, den Scheidungsantrag öffentlich zustellen zu lassen. Der Antrag ist dann genauso gültig, als wäre er dem verschwundenen Ehepartner direkt zugestellt worden. Das Scheidungsverfahren kann dann auch ohne den anderen Ehegatten durchgeführt werden. 

Beschluss des Oberlandesgerichts Hamm vom 20. November 2012 (AZ: II-2 WF 157/12)

Ein Blick hinter die Kulissen des Scheidungsportals

20.06.2013

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Ehegattensplitting gilt jetzt auch für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften

10.06.2013

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die bisherige Ungleichbehandlung von Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften verfassungswidrig ist. Auch homosexuelle Paare können jetzt zusammenveranlagen und das Finanzamt hat den Steuertarif anzuwenden, wie bei heterosexuellen Paaren. Zweck des Splittingverfahrens gemäß § 32 a Abs. 5 EStG ist, dass das zu versteuernde Einkommen zu gleichen Teilen auf beide Ehegatten verteilt wird. Damit können nun auch eingetragene Lebenspartnerschaften vom Ehegattensplitting profitieren. 

Pressemitteilung vom 6.06.2013 des Bundesverfassungsgerichts zum Beschluss 2 BvR 909/06

Mehr Rechte für leibliche Väter durch vereinfachten Zugang zur gemeinsamen Sorge

22.05.2013

Das Gesetz zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern trat am 19. Mai 2013 in Kraft. Die Neuregelung des Sorgerechts erleichtert unverheirateten Vätern den Zugang zum Sorgerecht für ihre Kinder durch ein neues unbürokratisches Verfahren – wie es das Bundesverfassungsgericht durch seine Rechtsprechung vorgegeben hatte. Der Vater kann die Mitsorge nunmehr auch dann erlangen, wenn die Mutter dem nicht zustimmt.

Quelle: Bundesministerium der Justiz; www.bmj.de

Kosten einer Ehescheidung in vollem Umfang steuerlich absetzbar

02.05.2013

Das Finanzgericht Düsseldorf entschied, dass der Steuerpflichtige die gesamten Aufwendungen aus dem Scheidungsverfahren als außergewöhnliche Belastung steuerwirksam geltend machen kann. Eine Ehescheidung könne nur gerichtlich und mit Hilfe von Rechtsanwälten erfolgen. Den damit zusammenhängenden Kosten könnten sich die Ehepartner nicht entziehen, daher sind sie absetzbar.

Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 19. Februar 2013 (AZ: 10 K 2392/12 E)

Bei massiver Bedrohung kein Trennungsjahr erforderlich

04.04.2013

Eigentlich muss das Trennungsjahr abgewartet werden, bevor eine Scheidung vollzogen wird. So soll festgestellt werden, ob eine Aussöhnung möglich oder die Ehe vollständig zerrüttet ist. Manchmal kann es aber eine unzumutbare Härte sein, dass Trennungsjahr abzuwarten. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn man vom Ehepartner ernsthaft bedroht wurde. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Dresden kann durch die massiven Drohungen eine unzumutbare Härte vorliegen.

Beschluss des Oberlandesgerichts Dresden vom 16. April 2012 (AZ: 23 UF 104/11)

Wissenswertes zur Aufhebung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften

21.03.2013

Um eine Lebenspartnerschaft zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren aufzuheben ist auch ein gerichtliches Verfahren notwendig. Voraussetzungen für die Aufhebung sind nach § 15 LPartG dass die Lebenspartner seit einem Jahr getrennt leben und beide die Aufhebung beantragen oder der Antragsgegner der Aufhebung zustimmt oder nicht erwartet werden kann, dass die partnerschaftliche Lebensgemeinschaft wiederhergestellt werden kann. Welche Gründe dazu geführt haben, ist unerheblich. Nach Ablauf einer Frist von 12 Monaten hebt das Familiengericht die Lebenspartnerschaft dann durch Aufhebungsurteil auf.

Versöhnungsversuch während des Trennungsjahres

14.02.2013

Wenn sich ein Ehepaar trennt und dann im Verlauf des Trennungsjahres wieder versucht zusammenzuleben, so gilt dieser Versuch bis zu einer Obergrenze von drei Monaten als Versöhnungsversuch, der den Lauf des Trennungsjahres nicht beeinflusse. Bei einem länger andauernden Zeitraum könne man aber davon ausgehen, dass sich das Paar noch nicht endgültig voneinander abgewandt hätte. Daher beginne die Laufzeit des Trennungsjahres danach erneut.

Beschluss des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 14. September 2009 (AZ: 6 WF 98/09)

Fragt der Scheidungsrichter nach Trennungsgründen?

10.01.2013

Nein, die Hintergründe der Trennung sind für das Scheidungsverfahren unerheblich. Das Schuldprinzip, nach dem einer der Ehepartner im Scheidungsverfahren für schuldig gesprochen wurde, gibt es nicht mehr. Es ist für die Scheidung auch unerheblich, wer sich zu dem Schritt der Trennung entschlossen hat.

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